Des Ausbildungszentrums für Hundetrainer in Ostwestfalen-Lippe
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Thomas Baumann
Nach einer Reihe nationaler und internationaler Aktivitäten im Bereich der Schutzhundausbildung übernahm Thomas Baumann 1993 als Polizeibeamter in zunächst beratender Funktion den ausbilderischen Aufbau des Polizeihundewesens in Sachsen. Dort leitete der heute 44-Jährige von 1994 bis 2004 – zuletzt als Polizeihauptkommissar – die Aus- und Fortbildung der Polizeidiensthundeschule Sachsen an der zentralen Ausbildungsstätte in Naustadt.
Mit der Zielstellung einer nochmaligen Weiterentwicklung persönlicher Kenntnisse und Fähigkeiten beantragte Baumann 2004 die Auflösung seines Beamtenverhältnisses bei der Polizei. Künftig werden die Schwerpunkte seiner Arbeit neben der bislang sehr erfolgreichen Autorentätigkeit die Problemhund-Arbeit sowie die Aus- und Fortbildung von Spürhunden (überwiegend Sprengstoff, Fährte) sein.
Im Zeitraum von 1999 bis 2003 agierte Thomas Baumann als Vertreter der Deutschen Polizei in einer internationalen INTERPOL-Arbeitsgruppe für das Spürhundewesen der Polizei. Unter seiner Beteiligung entwickelten Teilnehmer aus zwölf weiteren europäischen Staaten empfehlende Standards für die Aus- und Fortbildung von Spürhunden der Polizei in Europa.
Im Herbst des Jahres 2000 wurde Thomas Baumann vom Sächsischen Staatsministerium des Innern als Fachberater zum Aufbau des Sächsischen Gefahrhundgesetzes (GefHundG) hinzugezogen. Das als sehr moderat geltende Gesetz wird durch eine von Thomas Baumann entwickelte und durch das Innenministerium bestätigte, einheitliche Verhaltensanalyse effektiv gestützt. Als koordinierender Gutachter übernahm Thomas Baumann auch die Schulung und Einweisung der insgesamt 21 öffentlich bestellten Gutachter in Sachsen.
Einen besonderen Namen hat sich der Verhaltensexperte Thomas Baumann zum einen durch seine Fachbücher und Publikationen in Fachzeitschriften gemacht. Doch in den zurückliegenden Jahren festigte sich auch zunehmend sein guter Ruf, ein Spezialist für scheinbar hoffnungslose Fälle bei sozialaggressiven Hunden zu sein. So gelangen ihm eine ganze Reihe erfolgreicher Resozialisierungsmaßnahmen bei Hunden, für die zuvor bereits Fachkollegen die Todesspritze empfohlen hatten. Der “Strohhalm” Hundezentrum Baumann-Mühle hat auf diesem Weg zahlreichen Hundehaltern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum die letzte Hoffnung als berechtigt gelten lassen.
Verena Baurichter
Verena Baurichter, 1976 in Paderborn geboren, ist ausgebildete Tierheim- und Pensionstierpflegerin und gründete 2008 die Hundepension leinenlos in Lichtenau bei Paderborn.
Schon in frühester Kindheit „auf den Hund gekommen“, beschäftigt sie sich seitdem mit der artgerechten Hundehaltung und lebt diese Passion heute auch beruflich.
Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst eine kaufmännische Ausbildung, bis sie sich entschloss, dieses eher „trockene Brot“ gegen die praktische und abwechslungsreiche Arbeit als Tierpflegerin einzutauschen.
Es folgte eine Ausbildung zur Tierheim- und Pensionstierpflegerin und vier Jahre Erfahrung mit der Arbeit in einer großen Tierpension mit angeschlossener Hundeschule.
Auch privat beschäftigte sie sich weiterhin mit der Ausbildung von Hunden und entwickelte ein großes Interesse an deren Gruppenstrukturen. Eben diese faszinierten sie derart, dass sie sich bald die Frage stellte, wie die Sozialform der gemischten Gruppenhaltung sich auch im Rahmen eines Pensionsaufenthaltes realisieren ließe.
Diese Idee war der Auslöser sich zunächst als Hundebetreuerin und mobile Hundetrainerin in die Selbstständigkeit zu wagen. Als die Nachfrage das mögliche Angebot ihrerseits überstieg, eröffnete sie sich mit dem Bau der auf ihre Bedürfnisse konzipierten Pension neue Wege.
Heute führt sie mit Erfolg eine der regional eher rar gesäten Hundepensionen mit einer gut funktionierenden gemischten Gruppenhaltung. Bei ihrer täglichen Arbeit begleiten sie ihre drei eigenen Hunde, die für sie als Mitarbeiter unverzichtbar sind. Ebenso unverzichtbar ist aus ihrer Perspektive das aktuelles Fachwissen, welches sie durch diverse Literatur und ausgewählte Seminare stets auf dem neusten Stand hält.
Eines hat sich jedoch mit all den Jahren nicht geändert: Hunde in der Gemeinschaft zu beobachten und neue Hundepersönlichkeiten kennenzulernen, bereitet ihr noch immer viel Freude und stellen sie jeden Tag vor neue spannende Aufgaben.
Interessierten bietet sie die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren und steht gerne angehenden Hundetrainern und Hundebetreuern mit Rat und Tat zur Seite.
Axel Bürger
Axel Bürger, früher Journalist bei einer Tageszeitung, unterrichtet (Rhetorik AG) derzeit in Lemgo am Engelbert-Kaempfer Gymnasium und an der Realschule. Er schreibt nebenbei als Autor für die Redaktion der Lippischen Landes-Zeitung. Schwerpunkte seiner Selbstständigkeit sind die Themen Rhetorik, NLP und Kreativität. Hier gibt er Seminare und Workshops für Unternehmen und öffentliche Bildungsträger.
PD Dr. Dr. Udo Gansloßer
Udo Gansloßer (*1956) ist Privatdozent für Zoologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine wissenschaftliche Tätigkeit begann mit der Beschäftigung mit Baumkängurus, möglicherweise, weil deren recht unbeholfene Kletterversuche ihn an seine eigene sportliche Begabung erinnert.
Nach der Dissertation in Heidelberg kehrte er zum Bodenleben zurück und beschäftigte sich mit dem Sozialverhalten der Kängurus allgemein. Seit 1984 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zoologischen Institut Erlangen, wo er 1991 die Lehrbefugnis erhielt. Seither hat er seine fachlichen Interessen auf pflanzenfressende Säuger anderer Gruppen, insbesondere Nashörner, ausgedehnt. Seine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit sozialen Mechanismen im Zusammenhang von Naturschutz und Zuchtmanagement.
Er ist Mitglied einiger Gremien der Europäischen Zoo Assoziation EAZA und führt regelmäßige Kurse in Verhaltensbiologie und Tiergartenbiologie durch. Derzeit als Angestellter eines Verlages diverse Unterrichts- und Seminartätigkeit, Beratung für Zoos und Tierparks und Autor und Übersetzer von zoologischen Schriften.
Für das Ausbildungszentrum für Hundetrainer OWL referiert Herr Gansloßer einen Tag lang zum Thema Ethologie des Hundes.
Er ist deutschlandweit bekannt für seine sehr unterhaltsamen und gut verständlichen Vorträge. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir ihn als Dozent gewinnen konnten!
Dr. Jennifer Hirschfeld
Dr. Jennifer Hirschfeld ist Tierärztin mit dem Schwerpunkt Verhalten und Verhaltenstherapie bei Hunden. Von 1995 bis 2001 studierte sie Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover . Im Rahmen ihrer Doktorarbeit war sie dort von 2001 bis 2005 am Institut für Tierschutz und Verhalten tätig. Während dieser Zeit beschäftigte sie sich intensiv mit der Ausbildung von Hunden und ihren Haltern, der Therapie verhaltensauffälliger Hunde und war an der Abnahme von Wesenstests nach der Niedersächsischen Gefahrtierverordnung beteiligt. Sie promovierte zum Thema “Untersuchung einer Bullterrier-Zuchtlinie auf Hypertrophie des Aggressionsverhaltens”.
Seit 2001 ist einer ihrer Arbeitsschwerpunkte die Referententätigkeit im In- und Ausland zu verschiedensten Themen des Hundeverhaltens und der Hundeausbildung. Hierbei ist sie unter anderem für den BHV e.V., die IHK und die rettungshundeführenden Hilfsorganisationen tätig. Zudem ist sie beteiligt an der Ausbildung von Hundetrainern, Verhaltensberatern, Hundephysiotherapeuten und Rettungshundeausbildern.
Weitere Tätigkeitsschwerpunkte sind die Verhaltenstherapie und die Prävention möglicher Probleme durch die Anleitung von Hundehaltern im Umgang mit ihren Hunden. Hierzu gehört neben Welpen-, Junghunde- und Hundeführerscheingruppen beispielsweise auch das Training im Obedience- und Dummy-Bereich. Ihre privaten Interessensschwerpunkte liegen in der Rettungshundearbeit und dem Dummy-Training.
Seit 10 Jahren ist sie als Rettungshundeführerin aktiv. Zur Zeit arbeitet sie mit ihren drei Hunden in einer Rettungshundestaffelstaffel des Malteser Hilfsdienstes e.V., in der sie auch die Ausbildungsleitung inne hat. Seit 2005 ist sie darüber hinaus auch Rettungshundeprüferin des MHD. Ihre Nachwuchshündin führt sie zudem erfolgreich auf Dummy-Prüfungen und Workingtests.
Eva Plöger
Eva Plöger wurde 1967 geboren und ist seit 1982 im Hundesport aktiv. Sie bildet sowohl eigene als auch fremde Hunde in unterschiedlichen Sparten des Hundesports erfolgreich aus. Ihr Schwerpunkt liegt in der Begleit-, Fährten- und Schutzhundausbildung. Im Gebrauchshundsportverein Detmold www.hundeverein-detmold.de ist sie seit über 15 Jahren als zertifizierte Ausbildungswartin im Vorstand tätig. Hier begleitet sie Hundehalter bei der Ausbildung ihrer eigenen Hunde zu verschiedenen Prüfungsstufen.
Um auch Hundehaltern außerhalb des Hundevereins bei der Erziehung zu begleiten, und da die meisten Probleme mit Hunden ihrer Erfahrung nach nicht in einem Hundeverein gelöst werden können, gründete sie 2001 “Das Hundebüro – Erziehung und Beratung rund um den Hund”. Im Rahmen ihrer Tätigkeiten in Hundeverein und Hundebüro führt sie Kurse und Seminare für Hundehalter und Trainer durch, berät bei der Anschaffung und ist mobil in der Einzelbetreuung von Hundehaltern unterwegs.
Sandra Wache
Gründerin und Leiterin des Ausbildungszentrums
für Hundetrainer und Hundebetreuer, Ostwestfalen-Lippe
geb. 19.06.1967 in Karlsruhe
Schon mit meinem ersten Hund, einem Collie-Rüden, habe ich vor nunmehr 27 Jahren angefangen, auf verschiedenen Hundeplätzen und in diversen Hundeschulen in die unterschiedlichsten damals gängigen Ausbildungsmethoden reinzuschnuppern.
Ganz besonders faszinierte mich schon immer, neben der hohen Auffassungsgabe und Lernbereitschaft der Hunde, auch deren Verträglichkeit und Anpassungsfähigkeit in ständig wechselnden Gruppenkonstellationen.
Nach mehreren anderen eigenen Hunden habe ich angefangen, mir die Rosinen aus dem großen “Hundekuchen” herauszupicken und sie an meinem inzwischen leider verstorbenen Bouvier-Rüden “Rico” mit viel Erfolg angewandt. Rico war der Hund, an dem ich wirklich lernen durfte- und musste. Immer wieder hat er es geschafft, mir die Grenzen meiner Erziehungsmethoden aufzuzeigen und mich zu besseren Lösungsmöglichkeiten angespornt.
Er war ein toller Typ, den ich immer noch schmerzlich vermisse!
Nach unzähligen Seminaren, Fortbildungen und Praktika (Dr. Erik Zimen, Michael Grewe, Thomas Baumann, Günther Bloch, PD Dr. Dr. Udo Gansloßer, Dr J. Hirschfeld, Dr. Gabriele Niepel, Martin Rütter, Perdita Lübbe-Scheuermann, Elli Radinger, Linda Tellington-Jones und vieles, vieles mehr) eröffnete ich zusammen mit Katrin Blümchen (Hundephysiotherapeuten nach Blümchen/Woßlick) vor mehr als zwölf Jahren mit viel Liebe und Idealismus die “Hundeschule im Extertal”.
Vor sieben Jahren kam dann die Russisch-Terrier-Hündin “Rhani” in unser gemischtes Rudel. Inzwischen ist sie der Schatten meines 13jährigen Sohnes Frederik. Ein echtes Dream-Team! An den Beiden erkenne ich täglich, dass Kind und Hund-mit klaren Regeln- ein großer Gewinn für beide Seiten sein können.
“Kind und Hund” Ein Thema, das mir sehr an Herzen liegt!
Vor fünf Jahren eröffnete ich dann das Ausbildungszentrum für Hundetrainer OWL. Durch die vielen bunt gemischten Kursteilnehmer und deren Hunde und durch die wirklich wundervollen Dozenten unserer Ausbildungsstätte bin ich inzwischen zu der Einsicht gelangt, dass ich –was Hund und Halter betrifft- wohl nie ausgelernt haben werde. Immer wieder gibt es Momente, in denen ich von Kursteilnehmern völlig überrascht werde. Und immer noch gibt es Situationen, in denen mich die Hunde durch ungewöhnliche Strategien zum Staunen bringen. Und das lässt mich voller Vorfreude auf die kommenden Lehrgänge und Seminare schauen.
Uda Voßberg
Geb. 1960, lebt mit ihrem Mann und ihren Hunden in Oersdorf in der Nähe von Hamburg.
Bereits im Kindesalter drehte sich für sie alles um Hunde. 1993 wurde sie Mitglied in einem Hundesportverein. Durch eine eigene Schäferhündin aus Leistungszucht mit einem schweren Wirbelsäulendefekt suchte sie nach anderen Beschäftigungsmöglichkeiten als der klassischen Schutzhundausbildung. Nach der Literatur von Bloch, Zimen, Feddersen-Petersen und vielen anderen stellte sie, mittlerweile Ausbilderin, ihre Ausbildungsmethoden komplett um und etablierte eine Welpengruppe. 2000 gründete sie ihre Hundeschule und verließ den Hundesport. Resultierend aus den bis dahin gemachten Erfahrungen, führt sie Gruppen- und Einzeltraining nur unter Alltagsbedingungen durch. Sie begleitet Hunde und ihre Menschen vom Welpenalter an und legt den Schwerpunkt auf Umwelt- und Sozialkompetenz von Hund und Halter.
Sie gibt regelmäßig Seminare für Hundebesitzer und Hundetrainer. Außerdem organisiert sie mehrmals im Jahr Seminare mit hochrangigen Referenten in Schleswig-Holstein.
Während ihres Praktikums 2002 in der Hundefarm Eifel lernte sie den Kuvasz kennen und lieben. Heute bereichern eine Kuvaszhündin und ein Kuvaszrüde ihr Leben. Mit ihrem Rüden ist sie im In- und Ausland auf Ausstellungen präsent und engagiert sich im Klub für ungarische Hirtenhunde.
