Konzept

Des Ausbildungszentrums für Hundetrainer in Ostwestfalen-Lippe

Ausbildungsprogramm

Die Lehrgangsdauer der Hundetrainerausbildung beträgt insgesamt zwölf Monate. Abweichungen sind durch die unterschiedliche Verteilung der Unterrichtsblöcke in den Sommer- und Winterlehrgängen möglich. In diesem Zeitraum finden insgesamt 25 Tage – gebündelt in Blockunterricht – in fünf Präsenzwochen (Mo.- Fr. von 9.30-17.00 h) am Veranstaltungsort in Horn Bad-Meinberg statt. 

Neben der Unterrichtszeit im Veranstaltungsort während der Präsenzwochen (220 Unterrichtsstunden) sollten die Teilnehmer autark ca. 100 Std. für das Selbststudium (Bücher und Hausaufgaben) einplanen.

Im Verlauf der Ausbildung muss jeder Kursteilnehmer mindestens ein Praktikum (Hundeschule, Tierheim, Hundepension, Hundeverein o.ä.) von insgesamt wenigstens 40 Stunden nachweisen. Zusätzlich müssen die Teilnehmer einen Nachweis für eine 20-stündige „Verhaltensbeobachtung an Säugetieren“ (nicht an Caniden) vorlegen. Im Unterricht werden die Kursteilnehmer ausführlich auf die Verhaltensbeobachtung vorbereitet und wir helfen natürlich gerne bei der Suche nach geeigneten Einrichtungen.

Hinzu kommt eine zweitägige, freiwillige Prüfung (schriftlich, mündlich und praktisch) an einem gesonderten Termin. Die Teilnahme an der Prüfung ist nur möglich, wenn der Kursteilnehmer an mindestens 90% der Präsenztage anwesend war, einen Praktikumsnachweis vorgelegt hat und eine telefonische oder schriftliche Anmeldung erfolgte.

Bei Bestehen der Prüfung erhalten die Kursteilnehmer ein Zertifikat und dürfen das Logo des Ausbildungszentrums für Hundetrainer OWL auf ihrer Homepage als Gütesiegel aufnehmen. Wir behalten uns vor, diese Befugnis rückgängig zu machen, wenn die Einstellung und Arbeitsweise der Teilnehmer nicht mehr mit unserer Philosophie zu vereinbaren ist. Bei nicht Bestehen der Prüfung erhalten die Kursteilnehmer die Möglichkeit, die Prüfung (maximal zwei Mal) zu wiederholen.

In den Unterrichtswochen im Ausbildungszentrum werden Theorie und Praxis aller Bereiche des “Hundeschulalltags” und die zwingend erforderlichen Grundbausteine der Kynologie vermittelt. Eine detaillierte Übersicht kann im Stundenplan eingesehen werden.

In den Praxismodulen arbeiten die Kursteilnehmer überwiegend mit den eigenen Hunden. Bei gegenseitigem Einverständnis tauschen die Teilnehmer die mitgebrachten Hunde für einzelne Übungseinheiten und Spaziergänge. Das ermöglicht es den angehenden Trainern, so viele unterschiedliche Hundecharaktere und Hunderassen wie möglich kennenzulernen. Des Weiteren lernen die Trainerhunde, die als Visitenkarte und wichtigste „Werbung“ einer jeden Hundeschule gelten, die nötige Gelassenheit im Umgang mit vielen Menschen.

In der praktischen Arbeit im Ausbildungszentrum für Hundetrainer OWL wird beim Vermitteln des Grundgehorsams großer Wert auf faire und artgerechte Erziehungsmethoden gelegt.

Wir werden unser Bestes geben, um die vielschichtigen Möglichkeiten beim Arbeiten mit Hunden aufzuzeigen. Aber die “Rosinen aus dem großen Hundekuchen” sollte sich jeder gut geschulte Hundetrainer nach eigenem Ermessen herauspicken.

Den eigenen Weg zu finden und auch mal ganz neue Wege einzuschlagen, scheint uns im Umgang mit Hunden und Kunden ein guter Ansatz zu sein, um erfolgreich auf die ständig wechselnden Ansprüche an das Berufsbild des Hundetrainers zu reagieren.

Wir stehen unseren Studenten für auftretende Fragen auch außerhalb der Präsenzwochen zur Verfügung.